Venedig - die Lagunenstadt
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Venedig – die besten Tipps für den Wochenendtrip

Träumst du schon lange von einem Spaziergang durch die schmalen Gassen Venedigs, vorbei an den unzähligen Kanälen, in denen die Gondeln auf und ab fahren? Dann schaffen wir Abhilfe – oder machen die Sehnsucht nach Venedig vielleicht noch ein bisschen größer. Denn in der neuen Podcastfolge dreht sich alles um die spektakuläre Lagunenstadt und ihre Must-Sees. Was du bei einem Besuch in Venezia (Deutsch: Venedig) also auf gar keinen Fall verpassen solltest, das verraten wir dir jetzt:

#62 La Serenissima – verliebt in Venedig

Venedig und seine Lagune sind eine absolute Top-Sehenswürdigkeit in Italien! Nicht ohne Grund stehen beide schon seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Venedig selbst ist nun nicht nur reich an Geschichte, Tradition und Kunst, nein, auch Gondeln, Kuppeln, Palazzi und eine großartige Architektur prägen das Bild dieser wasserumspielten Stadt. Die besten Tipps für einen Wochenendausflug in Venedig haben wir nun für dich zusammengestellt:

Anreise nach Venedig

Eine Anreise nach Venedig ist auf verschiedene Arten möglich: per Schiff, per Flugzeug, per Zug oder per Auto. Da man sich jedoch bei einem Aufenthalt in Venedig nur per Schiff, Boot oder zu Fuß fortbewegen kann, ist es nicht besonders ratsam mit dem Auto anzureisen. Auch sind die Parkgaragen in Venedig ziemlich eng und bei Ankunft in der Stadt fallen hohe Parkgebühren an (ca. 20€ pro Tag). Daher empfiehlt es sich öffentlich nach Venedig anzureisen!

Vor allem der Zug eignet sich hier optimal. Innerhalb Europas gibt es direkte Zugverbindungen bis nach Venezia St. Lucia – und dann ist man im Prinzip auch schon mitten in der Stadt. Vom Bahnhof selbst bringen die „vaporetti„, sprich die öffentlichen Wasserbusse, zu den weiteren Zielen in Venedig.

Eine Anreise per Flugzeug ist selbstverständlich ebenfalls immer möglich. So gibt es innerhalb Europas zahlreiche Flüge nach Venezia. Obwohl der Flughafen von Venedig am Festland liegt, gibt es von dort Schiffverbindungen direkt in die Stadt.

Die Straßennamen hören in Venedig alle auf den Namen „Calle„.

Es lohnt sich, wenn man sich gleich bei Ankunft (vorausgesetzt man hat wenig Gepäck dabei) auf den beliebtesten touristischen Pfad, über die Rialto-Brücke, begibt. Denn Venedig ist klein und kann wunderbar ganz einfach zu Fuß erkundet werden.

Tipp: wenn man in Venedig und Umgebung unterwegs ist, dann taucht immer wieder das Wort „Calle“ auf. Genau so heißen nämlich die Straßen in Venedig. Wenn man also bei einer Adresse das Wort Calle liest, dann kann man sich immer sicher sein, dass diese Straße in Venedig liegt. Ansonsten sind in Italien ja eigentlich eher via, vicolo oder strada als Bezeichnung gebräuchlich.

Öffentliche Verkehrsmittel in Venedig

Die „vaporetti„, also die Bus-Boote von Venedig, sind das Öffentliche Verkehrsmittel in Venedig und funktionieren ähnlich wie Linienbusse in anderen italienischen Städten. Für Touristen und -innen ist das Ticket für die „vaporetti“ leider nicht so günstig. Eine einzelne Fahrt kostet hier schon ca. 7 €. Bei einem längeren Aufenthalt in der Stadt sollte man daher auf jeden Fall ein 48h oder ein 72h Ticket lösen. Ansonsten kann man aber auch mit so einer Einzelfahrt in die Linie 1 einsteigen und hat so den perfekten Panorama-Einstieg in einen Venedig-Urlaub – und nutzt gleichzeitig sein Ticket in vollem Maße!

Blick auf die Lagunenstadt
Die „vaporetti“ sind die öffentlichen Wasserbusse von Venedig. Das erste „vaporetto“ wurde 1881 auf den Namen der italienischen Königin Margherita „Regina Margherita“ getauft.

Die Linie 1 fährt nun den Canale Grande, also den berühmtesten und größten Kanal Venedigs und Wahrzeichen der Stadt, entlang und quert diesen bei jeder Haltestelle. Man sollte es daher lieber nicht besonders eilig haben, wenn man mit dieser Linie unterwegs ist, denn es kann mitunter ganz schön lange dauern, bis man damit von A nach B gelangt.

Lohnt sich eine Fahrt mit der Gondel?

Mit einer Gondel durch die schmalen Kanäle Venedigs zu fahren und die Stadt vom Wasser aus zu beobachten, das zahlt sich auf jeden Fall immer aus! Die Kosten einer Gondelfahrt liegen dabei bei etwa 80€ für eine Fahrtdauer (je nach Schiffsaufkommen) von etwa 30 Minuten. Insgesamt finden auch bis zu fünf Personen Platz in einer Gondel.

Tipp für eine Gondel-Testfahrt: die preiswertere Alternative, um einmal mit einer echten venezianischen Gondel über das Wasser zu schippern, stellen die sogenannten „Traghetti Gondola„, also die Gondelfähren, über den Canale Grande dar. Denn mit diesen kann man schon für nur 2€ von einer Seite des Kanals zur anderen Seite übersetzen und auch einmal kurz Gondola-Atmosphäre schnuppern. Die perfekte Möglichkeit also um zu testen, wie und ob einem eine längere Gondelfahrt überhaupt zusagen würde.

Sehenswürdigkeiten in der Lagunenstadt

Die folgenden Klassiker sollten bei einem Besuch in der Serenissima unbedingt ganz weit oben auf der Sightseeing-Liste stehen.

Ponte di Rialto

In Venedig muss man einfach über den „Ponte di Rialto“ (Deutsch: die Rialtobrücke) gegangen sein! Denn die Rialtobrücke aus Stein ist eines der bekanntesten Bauwerke in Venedig, das zudem zahlreiche Bilder und Postkarten der Stadt prägt. Außerdem ist die 48m lange Rialtobrücke nur eine der vier Brücken in Venedig, die über den Canale Grande führen.

Tipp für das perfekte Foto: direkt neben der Rialtobrücke befindet sich das sogenannte Lagerhaus der Deutschen. In diesem wunderschönen alten Palazzo ist heutzutage ein Luxus-Kaufhaus untergebracht. Die Aussicht, die sich nun vom Kaufhaus auf den Canale Grande inklusive Rialtobrücke bietet, ist einfach spektakulär! Auch der Palazzo selbst ist von Innen ein großer Tipp und absolut sehenswert. Aber Achtung: für einen Blick von der Dachterrasse des Kaufhauses muss man sich vorab online anmelden. Denn ansonsten bleibt einem der Besuch und der Blick von hier oben auf die Stadt leider verwehrt.

Ponte dell’Accademia

Die Holzbrücke „Ponte dell’Accademia“ ist die südlichste der vier Brücken über den Canale Grande. Hier auf dieser Fußgängerbrücke sollte man sich vor allem die Sonnenuntergänge nicht entgehen lassen! Denn der Blick von der Brücke auf die zahlreichen, umliegenden Palazzi, die bei Sonnenuntergang in ein herrlich rotes Licht getaucht werden, ist absolut fantastisch. Auch ist der „Ponte dell’Accademia“ der richtige Ort für alle, die perfekte Urlaubsfotos schießen möchten. Denn hier auf der Brücke sind meist weniger Leute als auf der Rialtobrücke unterwegs. Außerdem gehört der Blick vom „Ponte dell’Accademia“ auf die Kirche „Santa Maria della Salute“ zu einem der schönsten in Venedig!

Piazza San Marco

Die „Piazza San Marco“ (Deutsch: der Markusplatz) ist der wichtigste und bekannteste Platz in der ganzen Stadt. Zudem ist er der einzige Platz in Venedig, der auf den Namen „piazza“ hört. Direkt an den 175m langen Markusplatz und seinen Markusdom schließen nun zwei weitere große Sehenswürdigkeiten von Venedig an: der „Campanile di San Marco“ (Deutsch: der Glockenturm von San Marco) sowie der „Palazzo Ducale“ (Deutsch: der Dogenpalast). Zusammen bilden die Gebäude eine wirklich erstaunliche und beeindruckende Kulisse rund um den Markusplatz!

Die „Piazza di San Marco“ ist der größte Platz in Venedig. Napoleon nannte ihn einst auch den „schönsten Salon Europas“.

Basilica di San Marco

Die „Basilica di San Marco“ (Deutsch: der Markusdom) im „Sestiere San Marco“ erhebt sich vornehm im Osten des Markusplatzes. Mit seiner atemberaubenden orientalischen Fassade, den Kuppeln, seinen Schätzen sowie seinen Mosaiken im Inneren ist der Markusdom eine der schönsten römisch-katholischen Basiliken der Welt. Einst war der Dom bis 1797 die zentrale Staats- und Palastkirche der Republik Venedig; seit 1807 ist der Markusdom die Kathedrale des Patriarchen von Venedig.

Highlight an einer Ecke der Außenfassade des Markusdoms ist die venezianische Tetrarchengruppe. Diese spannende Besonderheit wird in Venedig leider viel zu oft übersehen. Die sogenannte Tetrarchengruppe fand 1204 ihren Weg von Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, nach Venedig. Interessant ist, dass die eingebaute rötliche Gruppe an der Porta della Carta dort eigentlich nicht hingehört.

Die vier Tetrachen am Markusdom
Die venezianische Tetrarchengruppe befindet sich an der Südfassade des Markusdoms und zeigt die vier römischen Kaiser Diokletian, Maximian, Galerius und Constantin I.

Die Tetrarchengruppe besteht nun aus zwei zusammengehörenden und unterlebensgroßen Skulpturen aus Porphyr. Dieses purpurfarbene Gestein war in der Antike ein wertvolles Material und nur den Kaisern vorbehalten. Dargestellt sind die Tetrarchen, d.h. die vier römischen Kaiser, die damals das Römische Reich gemeinsam regierten. Die Römische Tetrarchie war einst ein Regierungssystem, das von Kaiser Diokletian im Jahr 293 im Imperium Romanum eingeführt wurde, um künftige Thronstreitigkeiten zu vermeiden. Nach dem Rücktritt Diokletians zerfiel das System jedoch.

Die vier Kaiser zeigen nun Diokletian, Maximian, Galerius und Constantin I. – wobei der ältere Kaiser jeweils einen jüngeren Mitregenten umarmt. Das gleichartige Aussehen der vier Figuren und ihre innige Umarmung sollte damals die Eintracht und Solidarität unter ihnen und damit im Römischen Reich symbolisieren.

Campanile di San Marco

Der weithin sichtbare „Campanile di San Marco“ (Deutsch: der Glockenturm von San Marco) ist in Venedig wohl kaum zu übersehen. Mit einer Höhe von 98,6m überragt der freistehende Markusturm nämlich alle anderen Gebäude der Stadt. In Venedig lädt der mächtige „Campanile di San Marco“ definitiv immer zu einem Besuch ein! Die Aussicht von hier oben auf die Stadt und die Lagune ist nämlich absolut fantastisch! Erst von oben lässt sich die wahre Ausdehnung von Venedig und die vielen kleinen Inseln in der Umgebung, wie zum Beispiel Murano und Burano oder aber auch die Friedhofsinsel San Michele und San Giorgio erkennen.

Die Turmspitze vom Glockenturm des Markusdoms diente ursprünglich ankommenden Schiffen als Leuchtturm.

Tipp: an sehr klaren Tagen ist der Blick bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Alpen möglich. Sehr malerisch!

Palazzo Ducale

Der beeindruckende „Palazzo Ducale„, wie der Dogenpalast auf Italienisch genannt wird, und seine berühmte Seufzerbrücke sind eine der größten Attraktionen in Venedig und ganz Italien! Nach dem Markusdom ist der Dogenpalast auch das bekannteste Bauwerk der Stadt Venedig. Für Jahrhunderte waren der „Palazzo Ducale“ und der direkt nebenan liegende Markusdom das politisch-religiöse Zentrum Venedigs.

Der Dogenpalast war seit dem 9. Jahrhundert der Sitz des Dogen, des einstigen Staatsoberhaupts von Venedig und Regierungs- und Verwaltungsorgan. Für insgesamt über 900 Jahre sollte der Palazzo Ducale auch die Residenz des Dogen von Venedig bleiben; einer Zeit aus der insgesamt 120 Dogen hervorgingen. Das Regierungssystem von Venedig selbst lässt sich in allen Details aber nur schwer beschreiben. Ab dem 13. Jahrhundert erfolgte die Wahl des Dogen durch die Ernennung des „Großen Rats“ der Adligen. Zusammen mit den drei Vorsitzenden des „Rates der 40“ und dem Dogen bildeten sie die eigentliche Regierung der Republik.

Der Besuch des Dogenpalastes in Venedig ist einfach Pflicht bei einem Besuch in der Stadt!

Der imposante Dogenpalast ist nicht nur ein Meisterwerk gotischer Kunst, sondern auch ein Glanzstück der venezianischen Baukunst. Er verkörpert zum einen die frühere historische Machtposition und das Selbstbewusstsein der Republik Venedig und ist zum anderen auch ein eindrucksvolles Symbol seiner einstigen Pracht. Daher lässt sich noch heute im Inneren des Dogenpalastes die venezianische Herrlichkeit der vergangenen Epochen bewundern!

Größter Saal des Dogenpalastes stellt mit 54m Länge die „Sala del Maggior Consiglio“ (Deutsch: der Saal des Großen Rates) dar; zugleich der größte ungeschützte Saal Europas. Große Maler Venedigs haben sich in diesem und anderen Räumlichkeiten des „Palazzo Ducale“ verewigt. Jacopo Tintoretto ist nur einer der Künstler, der den vergangenen Glanz der Lagunenstadt für die Nachwelt eingefangen hat. Sein kolossales Gemälde „Paradies“, das zwischen 1588 und 1592 entstand, gilt im Übrigen als zweitgrößtes Ölgemälde der Welt!

Bevor man in den Dogenpalast gelangt, erreicht man zunächst den Innenhof des „Palazzo Ducale„. Dieser ist ein Symbol der einstigen Macht, Kraft und Schönheit der Seerepublik.

Sobald man den Innenhof betritt und mit dem Rundweg durch die Räumlichkeiten beginnt, kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Daher eine absolute Top-Empfehlung von uns!

Museo Correr

Noch vor dem Dogenpalast empfiehlt es sich ins Museo Correr zu gehen, das Städtische Museum von Venedig. Hier lässt sich mehr über die Kunst und die Geschichte Venedigs in Erfahrung bringen.

Tipp: mit dem Kombi-Eintrittsticket lassen sich auch der Dogenpalast, das Archäologische Museum (Italienisch: Museo Archeologico Nazionale) sowie die Bibliothek besuchen.

Ponte dei Sospiri

Ein weiteres Highlight in Venedig ist der „Ponte dei Sospiri“ (Deutsch: die Seufzerbrücke)! Zum Glück – für uns alle – ist heutzutage der Weg über die Seufzerbrücke aber auch nicht mehr automatisch der letzte Gang.

Auf der Seufzerbrücke traten einst viele Gefangene ihren letzten Weg an. Ihren Namen bekommt die Brücke daher vom Seufzen der Gefangenen, die von hier aus einen letzten Blick auf die Freiheit und Venedig geworfen haben.

Einst musste nämlich Giacomo Casanova, ein Schriftsteller, der bis heute als Inbegriff eines Frauenhelds bekannt ist, den Weg über die Seufzerbrücke antreten. Bis heute ist jedoch nicht genau geklärt, wieso Casanova in das Gefängnis des Dogenpalastes, die sogenannten „Piombi“ (Deutsch: die Bleikammern) gesperrt wurde. Unterschiedliche Gründe werden hier vermutet: Gotteslästerung, der Besitz verbotener Bücher, verbotene Kontakte mit Ausländern oder Freimaurerei.

In seinem Autobiografischen Roman mit dem Titel „Geschichte meiner Flucht aus den Gefängnissen der Republik von Venedig, die man die Bleikammern nennt“ ist die Flucht von Giacomo Casanova aus dem Gefängnis nachzulesen. Dieses Gefängnis galt damals übrigens als besonders ausbruchssicher und war bekannt für seine schrecklichen Haftbedingungen.

Le Isole di Venezia

Wer etwas mehr Zeit nach Venedig mitbringt, sollten den umliegenden Inseln unbedingt auch einen Besuch abstatten! Besonders berühmt sind hier Murano mit seiner Glasproduktion oder Burano mit seinen bunten Häusern.

Hier zu sehen ist die Insel Burano nordöstlich vom Zentrum Venedigs. Burano zählt zu einer der größeren und dichter besiedelten Inseln der Lagunenstadt.

Abseits der Touristenpfade

Es steht wohl außer Frage, dass einige Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der Dogenpalast oder die Rialtobrücke echte Highlights in Venedig sind, die man auf keinen Fall verpassen sollte! Möchte man die Lagunenstadt jedoch von ihrer wahren Seite kennenlernen, dann sollte man unbedingt abseits der Touristenpfade in eine Seitengasse einbiegen und sich treiben lassen. Meistens gelangt man so zu hübschen versteckten Plätzen und Bars, in denen nur Einheimische sitzen.

Kleiner Hinweis an dieser Stelle noch von uns: obwohl Venedig viele verwinkelte Gassen hat, kann man sich doch recht gut orientieren. Denn auf vielen Häusern in Venedig sind im ersten Stock Wegweiser angebracht. Diese zeigen dann zum Beispiel „Per San Marco“ (Deutsch: nach San Marco) oder „Per Rialto“ (Deutsch: nach Rialto) an. So kann man sich kaum verlaufen.

Abseits der Touristenpfade hat man wirklich den Eindruck, als würde die ganze Stadt selbst einem zu Füßen liegen! Dieses Gefühl beschleicht einen übrigens auch schon wenige Meter vom Markusplatz entfernt. Denn dort trifft man auf ein Venedig ganz ohne Touristen und -innen. Eines ist in der Lagunenstadt also sicher: man weiß nie, was einen erwartet, aber enttäuscht, das wird man wohl ebenfalls nie sein!

Tipp: in Venedig unbedingt einen Tag Zeit nehmen, um auch durch die weniger bekannten Gassen zu spazieren. Zu empfehlen ist hier vor allem der Stadtteil Castello mit seiner schönen Promenade.

Events in Venedig

Eines der größten Events in Venedig sind die Internationalen Filmfestspiele von Venedig, die jedes Jahr von Ende August bis Anfang September auf dem Lido di Venezia stattfinden. Bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig handelt es sich dabei um das älteste Filmfestival der Welt. Bis heute sind sie auch eines der wichtigsten internationalen Filmfestspiele. Mehr über die Filmfestspiele in Venedig erfährst du übrigens hier in der Podcastfolge: #19 Biennale Cinema 2020 – die 77. Filmfestspiele in Venedig.

Venezianische Spezialitäten

Selbstverständlich gibt es auch in Venedig einige typische Gerichte, die man bei einem Besuch in der Stadt unbedingt probieren sollte! Eine kleine Auswahl an Gerichten haben wir hier festgehalten.

Antipasto – Sarde in saòr

Diese Sardinen auf venezianische Art sollte man in der Lagunenstadt definitiv probieren! Denn bei den „Sarde in saòr“ handelt es sich um Sardinen, die in einer Marinade aus Essig, Öl, Wein, Zwiebeln, Rosinen und Kräutern eingelegt werden. Dieses Gericht geht noch auf die Seefahrertradition Venedigs zurück. Heute sind „Sarde in saòr“ ein unverzichtbarer Bestandteil der „cicchetti„, die in jeder Osteria Venedigs zu finden sind.

Die marinierten Sardinen sind ein beliebtes Gericht der venezianischen Küche.

Primo Piatto – Polenta

Als ersten Hauptgang empfiehlt sich in Venedig auf jeden Fall ein Gericht mit Polenta! Denn bei vielen Gerichten der venezianischen Küche ist Polenta als Beilage zu finden. Polenta, ein aus Maisgries hergestellter fester Brei, wird häufig auch mit gegrilltem Fisch serviert.

Tipp: Seppioline mit Polenta, also Tintenfisch mit Polenta sind einfach lecker!

Aperitivo – Spritz-time

In Venedig darf ein Spritz nicht fehlen – denn Venedig und Spritz gehören einfach zusammen! Ganz egal ob „un Spritz al Aperol“ oder „un Spritz al Campari„. Oder aber man probiert den für Venedig typischen „Select“ – natürlich mit Prosecco gespritzt. Traditionell dürfen hier dann die „cicchetti„, sprich die kleinen belegten Brötchen nicht fehlen. Oft werden diese mit einer Creme aus „baccalà“ (Deutsch: Stockfisch) serviert. Es gibt aber auch zahlreiche vegetarische Varianten.

Achtung: Vorsicht vor den Möwen! Ein unachtsamer Moment und die Möwe stielt das Fischbrötchen vom Teller. Dieses Phänomen sieht man oft bei Touristen und -innen, aber auch bei Einheimischen.

Hat dich Venedig bereits in ihren Bann gezogen? Was sind deine Venedig-Highlights? Teile diesen Beitrag gerne in den Sozialen Medien.

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